Sicherheit

Über seinen Dienst „Netzsicherheit“ führt das BIPT eine Reihe von sicherheitsbezogenen Aktionen im Bereich der elektronischen Kommunikation durch.

Seine Hauptaufgaben sind die folgenden:

  • Es überwacht die Sicherheit der elektronischen Kommunikationsnetze und -dienste, welche die Betreiber ihren Kunden zur Verfügung stellen, unter Berücksichtigung der ermittelten Risiken (einschließlich der Kontinuität des Netz- oder Dienstbetriebs und des Datenschutzes);
  • Es überwacht andere rechtliche Verpflichtungen, die den Betreibern aus Sicherheitsgründen auferlegt werden (z. B. die Verbreitung von Nachrichten an die Bevölkerung auf Antrag der zuständigen Behörden im Krisenfall, den Zugang der Bürger zu Notdiensten, das Abfangen der Kommunikation zugunsten der Justizbehörden und der Nachrichten- und Sicherheitsdienste, usw.);
  • Es setzt seine technische Expertise auch für andere Behörden und politische Entscheidungsträger ein und trägt zum erfolgreichen Abschluss ihrer Projekte bei.


Im Rahmen der Realisierung seiner eigenen Projekte sowie im Rahmen seines Beitrags zu Projekten anderer Behörden muss der Dienst „Netzsicherheit“ des BIPT mit vielen Behörden, wie zum Beispiel dem FÖD Wirtschaft, Justiz, Mobilität und Transportwesen, Inneres (Krisenzentrum), Auswärtige Angelegenheiten, dem
Zentrum für Cybersicherheit Belgien, den Nachrichten- und Sicherheitsdiensten, den Notdiensten, der ASTRID-Gesellschaft, einigen Polizeidiensten, der Staatsanwaltschaft, dem Kollegium der Generalprokuratoren und der Datenschutzbehörde zusammenarbeiten.

Der Dienst „Netzsicherheit“ beschäftigt sich auch mit der Arbeit einiger internationalen Organisationen, insbesondere der ENISA.