Abdeckungskarten: Mobilnetze


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BASE, Orange (Ex-Mobistar) und Proximus haben in Belgien Mobilfunk-Infrastruktur angelegt und sie betreiben Netze, die verschiedenen technologischen Generationen entsprechen: 2G/GSM, 3G/UMTS/HSPA und 4G/LTE.

Unterschied zwischen 2G/3G/4G?

Das GSM (2G-System) war nur für das Anbieten von dem Mobiltelefondienst und Nachrichtendiensten, wie SMS, ausgedacht. Danach haben die 2G-Netze sich entwickelt zum Anbieten von Datenübertragungsdiensten (GPRS oder EDGE genannt). Die 3G- (UMTS) und 4G-Systeme (LTE) bezwecken, den Benutzern leistungsstarke Datenübertragungsdienste im Hinblick auf Internetzugang ab mobilen Endgeräten, z.B. Smartphones und Tablet-Computer, anzubieten. Der wichtigste Unterschied für den Benutzer zwischen 3G- und 4G-Systemen ist die Übertragungsgeschwindigkeit, die bei 4G ungefähr sechs bis sieben Mal höher liegt.  Ein Bild versenden dauert zum Beispiel gewöhnlich etwa zehn Sekunden in einem 3G-Netz, aber in einem 4G-Netz ist dies in nur einer oder zwei Sekunden möglich.

Von den Betreibern geleistete Mobilfunkabdeckung

Das BIPT sammelt periodisch bei den drei Mobilfunkbetreibern Abdeckungskarten für jede der drei zurzeit angelegten Mobilfunktechnologien (2G, 3G und 4G). Diese Karten zeigen auch die erzielte durchschnittliche Abdeckung in jeder Gemeinde von Belgien.

Diese Abdeckungskarten setzen die Anwesenheit des Netzes außen für einen Referenz-Standarddienst um, aber sie widerspiegeln nicht völlig die wirkliche Qualität des Dienstes, wie sie vom Kunden erfahren wird; diese Qualität kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden, z.B. die Tatsache, dass der Dienst in einem Gebäude oder in einem Fahrzeug geleistet wird, die Art des benutzten Endgeräts (konventionelles Handy, Smartphone, Tablet-Computer), die Art des benutzten Dienstes (Telefondienst, Datenübertragung), usw.

Gültigkeitserklärung der Abdeckungskarten durch das BIPT

Bevor das BIPT die Information über die Abdeckung der Mobilfunknetze auf seiner Website veröffentlicht, leistet es Kontrollkampagnen an Ort und Stelle mittels eines professionellen Messgeräts ("RF-Scanner"), in der Absicht, zu kontrollieren, ob die von den Mobilfunkbetreibern mitgeteilten Abdeckungsdaten, richtig sind. Die Daten werden in einer statistischen Form, gemäß einer in Zusammenarbeit zwischen dem BIPT und den Mobilfunkbetreibern festgelegten Methode validiert.

Jede Abdeckungskarte wird mit einem Prozentsatz der Reliabilität dargestellt; dieser Prozentsatz entspricht dem Anteil der Pixels (Gebiet von 200 m x 200 m), die vom Betreiber als abgedeckt gemeldet wurden und die während der Kontrollkampagne vom BIPT validiert worden sind. Ein Gebiet wird für gültig erklärt, wenn in mindestens 95% der vorgenommenen Messungen das Niveau des Signals höher war als die vom BIPT erforderte Mindestschwelle.

Immer wenn das BIPT anhand von Messungen an Ort und Stelle die Abdeckungskarten der Mobilfunkbetreiber kontrolliert, veröffentlicht es einen Kontrollbericht der Mobilfunknetze.

Virtuelle Mobilfunkbetreiber

In Belgien werden die Mobilfunkdienste nicht nur von den drei Mobilfunkbetreibern (BASE, Orange (Ex-Mobistar), Proximus) angeboten, sondern auch von einigen virtuellen Mobilfunkbetreibern oder MVNO oder auch von kommerziellen Partnern. Mit der untenstehenden Liste kann nachgeschlagen werden, über welches Netz jeder dieser Mobilfunkbetreiber seine Dienste anbietet:

  • BASE: Allo RTL, Turk Telekom Mobile, Aldi, Carrefour Mobile, Contact Mobile, Digiweb, Ello Mobile, JIM Mobile, Join Experience, Nextel Mobile,, Ortel Mobile, Simyo, Sudpresse Mobile, United Telecom, Mobile Vikings, Numericable, Transatel, Vectone Mobile;
  • Orange (Ex-Mobistar): 1617, Galaxy Mobile Solutions, Lycamobile, Plug Mobile, Red Bull Mobile, Telenet, Tellink, Transatel, Voo;
  • Proximus: De Post, Scarlet Mobile, Schedom/Dommel